Bei den Finals 2026

Mittendrin bei den Finals 2026 in Hannover war eine Gruppe Besucher*innen aus dem Begegnungszentrum „Normal in Linden“ (NiL). Die Gruppe war bei den Wettbewerben im Breaking im Neuen Rathaus und beim Rapid Surfen an der Leinewelle dabei. 

Die Finals Hannover 2026 waren ein großes Multisportevent. In vier Tagen wurden Deutsche Meisterschaften in 24 Sportarten ausgetragen.

Nach dem Hinweg zum Neuen Rathaus bot der Ruheraum eine wichtige Pause, um das Breaking anschließend im gefüllten Saal entspannter erleben zu können. Lots*innen für Menschen mit Behinderung sprachen die Gruppe an und unterstützten bei der Platzsuche. So konnten Stimmung und Wettkämpfe konzentriert verfolgt werden. 

Breaking ist ein Tanzstil aus dem Hip-Hop. In Battles treten B-Boys und B-Girls eins gegen eins an. Kreativität, Musikalität und sportliche Leistung stehen im Mittelpunkt. 

Beim Rapid Surfen sorgten Sitzplätze und etwas Schatten an der Leinewelle für Entlastung. Viele Läufe waren bequem über den Bildschirm zu verfolgen, ohne dauerhaft nah an der stehenden Welle stehen zu müssen. 

Rapid Surfen ist Wellenreiten auf einer stehenden Welle. Die Surfer*innen bleiben auf der Strömung und zeigen Elemente aus Wellenreiten, Skateboarden und Snowboarden. 

Beim Besuch der Finals in Hannover gab es viele Reize wie Geräusche, Menschen und Bewegung. Gleichzeitig kommen immer mehr Unterstützungsstrategien zum Einsatz, die helfen, solche Angebote gut nutzen zu können: Stricken zur Beruhigung, Nutzung von Ruheräumen, Mitnahme eigener Hocker und Kopfhörer, Pausen mit Musik hören sowie ehrenamtliche Begleitung, damit jede Person im eigenen Tempo unterwegs sein kann. 

Am Ende standen zwei tolle Ausflüge, viele sportliche Eindrücke und das klare Gefühl: Inklusion gelingt immer besser, wenn Angebote mitgedacht werden, Unterstützung vor Ort vorhanden ist und Barrieren gemeinsam abgebaut werden.