Unterstützte Kommunikation – UK

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (P. Watzlawick)

Im Durchschnitt spricht jeder Menschen 16.000 Wörter pro Tag. Beispielsweise fragen wir nach der Marmelade auf dem Tisch oder erkundigen uns nach den Fußballergebnissen. Weiter tauschen wir uns mit anderen Menschen über die Erlebnisse des letzten Wochenendes aus oder beschweren uns über den Mitbewohner, der zu laut Musik hört. Wenn wir Schmerzen haben oder uns etwas freut, äußern wir es.

Einige Menschen können dieses Grundbedürfnis nach Kommunikation durch Lautsprache nicht befriedigen. Die Zielgruppe sind Menschen, die nicht sprechen, kaum sprechen oder sehr schwerverständlich sprechen. Die Hilfsmittel sollen aber nicht die Lautsprache ersetzen. Im Gegenteil helfen sie sogar den Spracherwerb zu unterstützten, da sie einen weiteren Zugang zur Sprache bieten.

Die UK zielt darauf ab jeder Person die Kommunikation in allen Lebensbereichen zu ermöglichen. Dabei ist wichtig herauszuheben, dass die Personen eine Möglichkeit haben sich mitzuteilen und das Gegenüber die Möglichkeit hat Aussagen zu verstehen. Dies erleichtert den Alltag und beugt Missmut vor.

Dafür können verschiedene Arten von Kommunikationsmitteln genutzt werden. In der Regel wird eine individuelle Kombination aus den Formen ausgewählt.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Beschreibung Kommunikationsmittel
Unterstützte Kommunikation in Leichter Sprache

Kontakt und Information:

Juliane Tegtmeyer
Tanja Simanowski
Fachberatung Unterstützte Kommunikation (UK)

Charlottenstr. 1
30449 Hannover


Tel. (0511) 89 70 79 89
unterstuetzte-kommunikation@lebenshilfe-hannover.de